#69 Niclas Gellert: Neurotechnologie im Körper
Shownotes
Nach einer kurzen Osterpause geht es bei Signals for Life weiter – diesmal am Standort Hannover. Im Fokus bleibt das Leitthema Neurotechnologie im Körper, doch die Perspektive verschiebt sich: von konkreten Implantaten hin zu einer Fragestellung, die deutlich früher im Forschungsprozess ansetzt.
Zu Gast ist Niclas Gellert, Doktorand im Bereich Nanotechnologie, der sich zu Beginn seiner Promotion mit einer grundlegenden Idee beschäftigt: Lässt sich RNA im Körper direkt detektieren – und damit langfristig die Funktion von Implantaten intelligenter überwachen? Sein Ansatz zielt darauf ab, Sensoren zu entwickeln, die molekulare Prozesse sichtbar machen könnten, etwa Entzündungsreaktionen rund um Implantate. Doch im Zentrum steht zunächst nicht die Anwendung, sondern die entscheidende Vorfrage: Funktioniert dieses Prinzip überhaupt?
Die Folge gibt einen ehrlichen Einblick in die frühe Phase wissenschaftlicher Arbeit. Niclas berichtet von seinem Weg in die Promotion, von der bewussten Entscheidung für die akademische Forschung und gegen stärker strukturierte industrielle Prozesse – und von der Freiheit, sich auf offene Fragestellungen einzulassen. Gleichzeitig wird deutlich, wie herausfordernd genau diese Freiheit sein kann: erste Experimente, die nicht funktionieren, lange Einarbeitungsphasen in neue Themengebiete und die Unsicherheit, ob sich eine Idee überhaupt realisieren lässt.
Ein besonderer Fokus liegt auf der interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb eines Graduiertenkollegs, in dem Ingenieurwissenschaften, Biologie und Chemie zusammenkommen. Unterschiedliche Perspektiven treffen hier aufeinander – mit dem Potenzial für neue Ansätze, aber auch mit der Herausforderung, sich in fremde Denkweisen einzuarbeiten und gemeinsame Schnittstellen zu finden.
Die Folge macht deutlich, dass Forschung selten linear verläuft. Erkenntnis entsteht oft gerade dort, wo Dinge nicht wie geplant funktionieren. Und sie zeigt, wie wichtig es ist, diese Prozesse zu verstehen – nicht nur innerhalb der Wissenschaft, sondern auch darüber hinaus. Denn Innovation beginnt nicht mit fertigen Lösungen, sondern mit der Bereitschaft, sich über Jahre hinweg auf eine offene Frage einzulassen.
Shownotes:
Fachausschuss Biosignale: https://www.fachausschuss-biosignale.de
Zu Gast:
Niclas Gellert,
- Graduiertenkolleg RNA: https://zukunft.niedersachsen.de/aktuelles/graduierten-kolleg-fur-rna-anwendungen-in-medizin-und-pharmazie/
- AG: https://nife-hannover.de/ags/biomaterial-engineering/
- https://www.linkedin.com/in/niclas-gellert-79a939325/
VDE Young Net mit Karte aller VDE Hochschulgruppen und Veranstaltungen für Studierende, Schüler*innen und YoungProfessionals
https://www.vde.com/de/vde-youngnet
Medizinische Hochschule Hannover: https://www.mhh.de
Folgen Sie uns auf unseren Social Media Kanälen: Instagram: vde.com/instagram LinkedIn VDE: vde.com/linkedin LinkedIn VDE DGBMT: linkedin.com/showcase/vde-dgbmt/ Facebook: vde.com/facebook
Der VDE, eine der größten Technologie-Organisationen Europas, steht seit mehr als 130 Jahren für Innovation und technologischen Fortschritt. Als einzige Organisation weltweit vereint der VDE dabei Wissenschaft, Standardisierung, Prüfung, Zertifizierung und Anwendungsberatung unter einem Dach. Das VDE Zeichen gilt seit mehr als 100 Jahren als Synonym für höchste Sicherheitsstandards und Verbraucherschutz.
Wir setzen uns ein für die Forschungs- und Nachwuchsförderung und für das lebenslange Lernen mit Weiterbildungsangeboten „on the job“. Im VDE Netzwerk engagieren sich über 2.000 Mitarbeiterinnen an über 60 Standorten weltweit, mehr als 100.000 ehrenamtliche Expertinnen und rund 1.500 Unternehmen gestalten im Netzwerk VDE eine lebenswerte Zukunft: vernetzt, digital, elektrisch. Wir gestalten die e-diale Zukunft.
Sitz des VDE (VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e.V.) ist Frankfurt am Main. Mehr Informationen unter www.vde.com
Transkript anzeigen
00:00:07: Hallo und herzlich willkommen hier bei Signals for Life, nach einer Osterpause tatsächlich.
00:00:14: Wir haben diesmal beschlossen dass wir Ostern uns allen eine kleine Erholung gönnen und jetzt hier im Mai gestärkt uns dem Standort Hannover-Wittmann immer noch mit dem Leitinnovationsthema ganz spezifisch mit Implantaten für alle so, die in der DGBMT sind und hier heute zuhören.
00:00:39: Sie werden wahrscheinlich alle sofort kochlär im Plantate im Kopf haben?
00:00:42: Ich weiß natürlich nicht womit sich Niklas beschäftigt.
00:00:46: das wirst du uns heute im Podcast eröffnen.
00:00:49: jetzt habe ich schon ein bisschen geteasert!
00:00:50: Ich sitze hier quasi an Hannover bei bestem Frühlings-Sommerwetter mal gucken wie warm es heute wird und mir gegenüber sitzt Niklas.
00:00:58: Hallo Niklas
00:00:59: Ja hallo schön dass ich da sein darf.
00:01:02: Ich freue mich auf das Gespräch heute und bin auch schon sehr gespannt, dass der erste
00:01:05: Podcast
00:01:06: wieder so laufen wird.
00:01:07: Ja!
00:01:08: Das ist immer ganz schön weil wir die Chance haben eine kleine Reise durch deine Promotion zu machen und auch durch deiner Promotionszeit.
00:01:16: So viel weiß ich schon.
00:01:17: du bist noch recht am Anfang Das heißt, du kannst uns ein bisschen mitnehmen.
00:01:22: Was war eine Entscheidung?
00:01:23: Warum du dich für eine Promotion entschieden hast?
00:01:25: Was ist sozusagen so'n bisschen deine Inspiration gewesen?
00:01:28: Vielleicht fangen wir damit gleich an!
00:01:30: Wie war so dein Weg hier in die Promotion?
00:01:32: Was hast Du studiert?
00:01:33: Warst Du schon immer in Hannover?
00:01:35: Was hat Dich hier zu Deiner Stelle gebracht?
00:01:38: Also ich komme ursprünglich aus Hannover.
00:01:40: also Ich bin jetzt dann seit fast vierundzwanzig Jahren Mit kurzen Unterbrechungen hier in Hannova gewesen Hier auf die Schule gegangen und hab dann hier auch Nanotechnologie studiert.
00:01:50: Das ist ein Studiengang, den es nicht so viel in Deutschland gibt aber dem man spezifisch hier in Hannover ganz gut kriegen kann der auch NC-frei ist was dann auch damals mit reingespielt hatte weil ich geguckt hatte was kann man machen und das gesehen hatte und gesagt hat das klingt irgendwie interessant.
00:02:05: Ich war damals auch noch selber gar nicht so sicher was ich machen wollte und war überlegen was kann Man machen?
00:02:11: Was gibt's für Studiengänge hatte den dann hier gesehen und mich da ein bisschen reingelesen.
00:02:18: Das klingt irgendwie sehr interessant, das machen zu können!
00:02:21: Ich probiere es einfach mal.
00:02:22: also war super ins blaue hinein oder wenn's mir nicht gefällt kann ich ja nach einem Jahr wieder was anderes suchen was irgendwie woanders rein passt weil ich auch eigentlich damals schon so ein bisschen in die Medizintechnik und ähnliche Bereiche wollte.
00:02:34: aber dann habe ich mit Nanotechnologie probiert und das hat mir dann so gut gefallen dass ich dann dargeblieben bin.
00:02:42: Ich war zwischendurch für ein halbes Jahr im Ausland in Osaka und hatte dort einen Forschungsaufenthalt.
00:02:47: Hab mir da auch ein bisschen was angeguckt gesehen, wie funktioniert Forschung dann auch im Forschungsumfeld in Japan zum Beispiel?
00:02:55: Was auch sehr Interessant ist im Vergleich zu der deutschen Forschungslandschaft sich das mal anzugucken, wie es funktioniert.
00:03:03: Und genau als es dann so zum Ende meines Studiums ging, hatte ich zum Beispiel meiner Masterarbeit habe ich die auch schon in der Industrie geschrieben.
00:03:12: Ich hatte nämlich gesagt, ich möchte mir das angucken.
00:03:14: Ich hatte damals auch schon die Idee vielleicht ist Industrie interessant?
00:03:17: Man kannte bis dahin nur den Hochschulforschungsalltag und ich wollte bevor ich mich wirklich entscheide was möchte ich danach machen?
00:03:25: Wollte ich sagen wie ist es eigentlich so in der Industrie zu sein?
00:03:28: da habe ich dann hier in Saarstedt bei Meko meine Masterarbeit geschrieben um mir das auch mal schon anzugucken.
00:03:34: Und ja dann ging's in Richtung... Was macht man nach dem Studium?
00:03:38: So das große Thema.
00:03:39: wenn man Also zum Ende seines Masters geht, auch mit seinen Freunden sprich es eigentlich immer nur ein Oha was kommt denn eigentlich jetzt als nächstes?
00:03:46: Und da hatte ich mich dann auch eigentlich recht breit aus mir das angeguckt.
00:03:51: Ich hatte am Anfang überlegt okay vielleicht gucke ich mal in der Industrie was es da gibt.
00:03:55: Ich könnte mir das eigentlich ganz gut vorstellen auch irgendwie durch Deutschland mir etwas anzugucken und was zu suchen.
00:04:01: aber ich wollte trotzdem irgendwie im Bereich der Forschung bleiben.
00:04:04: Ich habe gesagt ich möchte doch auf jeden Fall noch ein paar Jahre in der Forschungszeit sein.
00:04:10: aber vielleicht ja im Industriebereich und hatte mich dann ein bisschen umgeschaut und gemerkt, dass was man dort findet oder was es damals so zu finden gab.
00:04:20: Das war mir nicht Forschung genug.
00:04:22: Ich hatte mich umgeguckt und dann gesehen so die und Bereiche und dann hatte ich mich da mit den Leuten unterhalten oder wobei bei den Forschungsgesprächen hat, habe gemerkt das ist irgendwie nicht Forschungen!
00:04:33: Das ist halt doch schon industrielle Forschung.
00:04:35: Und dann kam ich halt an den Punkt, vielleicht sollte ich doch noch mal gucken ob man an den Hochschulen irgendwas machen kann.
00:04:43: Gibt es die Möglichkeit?
00:04:45: Vielleicht doch nochmal eine Promotion zu machen.
00:04:47: Ich hatte das eigentlich für mich auch zwischenseitig ausgeschlossen gehabt.
00:04:51: Das will ich nicht mehr aber viele meiner Freunde haben eine Promotion angefangen kurz vor mir und dann hatte ich mich doch selber nochmal umgeguckt und Dann kamen super überraschend.
00:05:03: Diese Stelle, die ich jetzt angetreten habe, hatte mir als ich noch im Urlaub war... ...hatte mein Vater geschrieben.
00:05:08: So guck mal was ich an der MHA-Seite gefunden hab!
00:05:11: Weil meine Eltern auch immer natürlich das super verfolgt haben wo ich bin und die dann natürlich auch so wissen das Ziel hatten mich hier in der Region zu behalten weil ich dann auch schon Gespräche im Süden hatte und die waren so oh nee guck doch mal ob es nicht in Hannover noch irgendwas gibt.
00:05:25: Und dann hat mein Vater mir das geschickt und gesagt guck ma'hier ist diese stelle in Hannofer ein ganz kurzes angeschrieben, mit denen mich unterhalten und war ich dann auch hier.
00:05:35: Und das hatte dann alles irgendwie plötzlich gepasst.
00:05:38: Das war auch wieder super kurzfristig, super schnell... ...und so bin ich hier gelandet!
00:05:45: Und bisher bin ich noch sehr glücklich.
00:05:48: Ja, ich hoffe dass es so bleibt?
00:05:51: Ich ja auch.
00:05:51: Aber das ist ganz spannend weil du ja spezifisch dir unheimlich viele Gedanken gemacht hast und eben in viele Bereiche oder die Bereiche reingeguckt hast, um dann deine Entscheidung zu fällen.
00:06:04: Und gerade diesen Unterschied in der Forschung festgestellt hast.
00:06:07: jetzt ist natürlich so ein bisschen.
00:06:09: ich frag mich war es dir zu... also Forschung ist ja immer ergebnisorientiert das ist irgendwo so.
00:06:17: Klar haben wir jetzt Forschung, die vielleicht näher an einer Anwendungsorientierung legt oder Grundlagenforschung.
00:06:25: Aber grundsätzlich würde ich sagen hat man in einem akademischen Kontext noch mehr Freiraum weil es da erst mal geht um zu gucken was können wir überhaupt für Erkenntnisse generieren?
00:06:37: In der Industrie stelle ich mir das schon alles ein Tick enger vor.
00:06:41: Da ist ja nicht jede Erkenntnis für dieses Unternehmen wahrscheinlich wirtschaftlich relevant.
00:06:47: War das genau das, was du angeteasert hast?
00:06:50: Was dich da so ein bisschen dran gestört hat.
00:06:51: Dass es da eher quasi auf immer einen wirtschaftlichen Erfolg hinauslaufen muss irgendwo oder was war's?
00:06:59: Ja, das war eigentlich schon ungefähr genau das was du jetzt gerade eben beschrieben hattest.
00:07:03: Ich hatte das halt während der Masterarbeit schon gemerkt dass ich hatte zum Glück ein sehr freies Thema.
00:07:09: Irgendwie hatte da viel nicht geklappt bei der Themenauswahl und dann war ein, naja hier... Da haben sich alle irgendwie die Zähne ausgebissen.
00:07:15: Das haben wir so bisschen in die Schublade getan.
00:07:18: Guck mal was du schaffst in dem nächsten halben Jahr!
00:07:20: Und dadurch hatte ich superviel Freiheiten und konnte sehr viel ausprobieren.
00:07:24: aber ich hatte dann von anderen die Abschlussarbeiten gesehen.
00:07:27: Da ging es eigentlich nur darum, sich sechs Temperaturen anzugucken, bei denen etwas passiert.
00:07:32: und welches davon sieht am Ende das schönste aus?
00:07:35: Oder welches ist am Ende am tollsten?
00:07:38: Ich muss sagen, die haben dafür gebrannt.
00:07:40: Die fanden das toll.
00:07:41: aber ich saß da nur so... Du machst ja eigentlich nur Auswertungen von den fünf verschiedenen Sachen.
00:07:48: Das ist mir irgendwie zu Start, wirklich dieses Prozessoptimierung eigentlich nur noch und nicht wirklich Forschung wie ich mir das vorgestellt habe, weil ein bisschen freier, ein bisschen gucken Man weiß nicht was passiert Und was könnte jetzt eigentlich kommen?
00:08:04: Und das habe ich dann halt auch viel gesehen, wenn ich mir das angeguckt hab.
00:08:08: Das ist definitiv wichtig und sinnvoll.
00:08:10: Man kann ja nicht nur ausprobieren und gucken was passiert... Aber ich würde das doch gerne noch ein paar Jahre machen.
00:08:17: Ein paar Jahre in die Forschung gehen, gucken was man machen kann, was geht und vielleicht einfach nach ein paar Jahren hier rausgehen und sagen Geht nicht!
00:08:26: Wir müssen uns etwas Neues suchen bevor ich mich dann in diese etwas starre Strukturen rein finde wo es eigentlich nur noch darum geht Wie können wir möglichst wenig Aufwand, möglichst viel Ertrag kriegen?
00:08:38: Weil hier kannst du auch sein mit sehr viel Aufwand.
00:08:40: Wenig Ertragt zu kriegen was auch manchmal sehr anstrengend ist aber was auch irgendwie mal gemacht werden muss
00:08:46: Ja Dann nimm uns quasi einen Schritt weiter mit.
00:08:49: also hast du schon gesagt Auch hier Du kannst jetzt natürlich nicht einfach jeden Tag gucken worauf du Lust hast und das machen sondern du hast ein Thema eine These ne Fragestellung Ein Projekt Und da gibt's nen übergeordnete Einfach ein Kerngebiet, womit ihr euch beschäftigt.
00:09:07: Du wirst deine Expertise da in deiner Stelle quasi mitbringen.
00:09:10: Oft ist es ja so... Ich weiß nicht wie's hier ist.
00:09:12: Viele Ermitt-Promotionen haben einen Projektbezug, darauf wollte ich hinaus.
00:09:20: Das heißt viele unterschiedliche Leute arbeiten zu einem großen Thema mit jeweiligen unterschiedlichen Schwerpunkten.
00:09:27: Das ist ja in anderen Studiengängen oder auch an anderen Promotionen anders, das ist wirklich eine Person zu einem Thema und das war es.
00:09:33: Wie ist es bei dir hier?
00:09:34: Weil wir hatten's jetzt schon im Podcast anders also es ist gar nicht unbedingt immer so.
00:09:39: wie ist es da bei dir?
00:09:40: Also bei mir ist das eigentlich ganz interessant.
00:09:43: ich bin Teil von einem gratuierten Kollege.
00:09:46: also es gab zu einem großen Thema dann quasi Gelder, wo zwölf Promotionen zu ausgeschrieben wurden.
00:09:52: Diese Zwölf-Promotionen sind aber auch auf verschiedene Standorte verteilt.
00:09:55: also wir haben einige in Hannover, in Braunschweig und in Göttingen, wo die zwölfe Promotion auf die verschiedenen Universitäten aufgeteilt wurde, die dann halt verschiedene Expertisen haben, dann verschiedene Arbeitsgruppen, die zu dem großen Thema RNA.
00:10:12: Forschung ist ja spätestens seit der Covid-IX Pandemie ein Riesenthema geworden durch die neuen Impfstoffe und da seitdem sprießen ständig neue Forschungsfragen zu diesem Thema raus.
00:10:24: Und da ist halt die Idee gewesen, dass man diesen Standort hier oben bei Hannover, Braunschweig-Göttingen, ob man den nicht stärken kann in diesem Bereich?
00:10:32: Dass man da so einen Cluster aufbaut und dafür ist dieses gratuierten Kollege wo wir alle irgendwie mit er nacharbeiten teilweise wirklich sehr weit voneinander weg, teilweise wirklich nah aneinander was dann die Zusammenarbeit angeht.
00:10:47: Und da hat jeder seine eigene Fragestellung, wo es darum geht der eine Vorsch daran und der andere daran, wo dann die Überschneidungen mal größer sind, mal aber auch fast nicht vorhanden.
00:10:58: das ist je nachdem an welchem Punkt man gerade ist.
00:11:01: so ist das hier jetzt bei uns also bei uns zum Beispiel im Neif am Gebäude.
00:11:06: da sind zwei Leute die an diesem Projekt arbeiten und eine kommt ob und einmal vorbei Die anderen sind dann an anderen Standorten verteilt.
00:11:13: Ja, zwei inklusive Tier.
00:11:14: Genau!
00:11:16: Das heißt aber auch ihr werdet wahrscheinlich trotzdem regelmäßige Austauschmöglichkeiten haben weil auch da wahrscheinlich jeder Erkenntnis in irgendeiner Form eventuell doch für die einen oder andere Person auch interessant sein könnte und ihr könnt euch quasi während eurer Promotionszeit miteinander supporten und irgendwie durch... Du hast es schon angeteasert, Zeiten auch mal vielleicht hinweg helfen.
00:11:42: Wo man vielleicht nicht so viele Erkenntnisse hat oder Vorstellungen nicht aufgehen was ja irgendwo zur Forschung mit dazugehört habt ihr alle gleichzeitig
00:11:50: angefangen?
00:11:51: Das ist bei mir auch wieder ein bisschen ein Sonderfall.
00:11:53: also die anderen elf haben größtenteils Zeit gleich angefangen Und ich selber hänge jetzt so einen dreiviertel Jahr ungefähr oder Jahr hinterher was zum einen schwierig ist, weil jetzt bei unseren Präsentationsgruppen sind die natürlich schon viel mehr vorzuweisen und viel mehr zu zeigen.
00:12:12: Und da stehe ich dann auch daneben und denke, ja irgendwie... Ich habe halt noch nicht soviel und das fühlt sich irgendwie ein bisschen blöd an aber was natürlich halt folgt dadurch dass sie schon viel länger in ihr Symptomen arbeiten.
00:12:24: andererseits ist es sehr hilfreich von denen quasi die die Unterstützung zu bekommen im Sinne, dass ich dann jetzt halt wie sagte hingegen und sage irgendwie ist hier noch nicht so viel passiert.
00:12:36: Wie ich mir das vorgestellt habe in den ersten Monaten Und Ich hab nicht mal irgendwie groß was zu präsentieren Nicht mal nur irgendwie negative Sachen sondern irgendwie dauert das alles solange?
00:12:44: Ich muss das irgendwie man muss da irgendwie sich um irgendwas kümmern und das dauert und dann macht man das und es dauert.
00:12:49: Dann will man seine ersten versuche machen und die funktionieren direkt.
00:12:51: mich Nee, also bei uns funktioniert auch noch fast gar nichts.
00:13:00: Aber wir haben einfach schon mehr gemacht und es sieht viel schöner aus.
00:13:03: aber das gehört auch mit dazu dass alles nicht so klappt und ich finde das ist nochmal was anderes von seinen Mit-PhD Studenten mitzubekommen als wenn jetzt der Professor sagt nee das passiert schon nichts oder wenn das irgendjemand sagt mit dem man nicht soviel zu tun hat sondern die wirklich mit dazugehören Die einen dann da auch mal mithelfen oder auch sagen, guck mal hier an dem Bereich hab ich selber schon gearbeitet.
00:13:25: Probier das nur so und so.
00:13:26: Das ist auch sehr hilfreich sich da die Informationen holen zu können.
00:13:31: Ja, glaub' ich gerne.
00:13:33: Erzähl mal was du machst?
00:13:34: Ich meine dir ja schon im Teaser viele verbinden Hannover wenn es irgendwie um den Kontext, der BMT geht eben mit Kochler im Plantaten.
00:13:43: Du hast jetzt aber schon gesagt, du beschäftigst dich vielleicht ja doch mit einem ganz, ganz anderen Thema.
00:13:50: Nimm uns mal mit was ist dein Fokus?
00:13:52: Also bei uns es geht halt um die RNA Forschung grundsätzlich und bei mir in der im Forschungsprojekt geht es darum einen Sensor zu bauen mit dem wir RNA detektieren können.
00:14:07: Es gibt schon Möglichkeiten RNA zu detektiren.
00:14:10: aber das Besondere an diesem Sensor wäre dass wir die Idee hätten ob man den nicht sogar in den Körper bringen kann.
00:14:15: Also kann man den mit in den Körper bringen und dann quasi im Körper eine Live-Detektion von RNA vornehmen.
00:14:24: Die Idee dahinter kommt vom Forschungsprojekt das vorher hier in der Arbeitsgruppe stattgefunden hat, also quasi von meinem Vorgänger.
00:14:31: Da hatten sie auch zum Thema Kochlehr.
00:14:35: Teil dieses Forschungsgruppes ging es darum ob man nicht ein Sensor auf das Kochlehreimplantat setzen kann die Entzündung zu detektieren, also Entzündenmarker zu dektieren.
00:14:46: Dass man direkt live sehen kann wenn das Implantat eingesetzt wird für sechs Wochen ungefähr.
00:14:52: wie sieht es aus?
00:14:53: Wie sind die entzündungen?
00:14:54: Wie stark ist die Entzungung?
00:14:55: Weil man ja gerade in der Kochlehrung das meistens nicht sehen kann.
00:14:58: und wenn man dann die Entziehung sieht dass es meistens schon viel zu spät da kommt die Idee her Und da hatte sich mein Professor gedacht Kann man das nicht auch irgendwie mit RNA verbinden?
00:15:09: Wir hier sind einige Forschungsgruppen Ich glaube zwei von den zwölfen, die wir hier haben.
00:15:14: Die arbeiten darum kann man nicht RNA-freisetzende Implantate zum Beispiel herstellen, dass sie das freisetzen und da wäre bei mir halt dann die Interesse, kann man das dann auch gleich so kombinieren, dass man es auch misst wie viel ist freigesetzt worden?
00:15:29: Klappt das?
00:15:30: Gibt es irgendwelche Probleme bei der Freisetzung, dass das gleich mitdetektiert werden kann?
00:15:35: Und daran arbeite ich dann oder werde paar Jahre noch arbeiten, ob man so ein Sensor realisieren kann.
00:15:44: Das hat soweit mit dem was wir arbeiten wollen noch keiner so groß gemacht weil wir machen das mit.
00:15:52: man nennt die Molekular geprägte Polymere also es sind dann Polymäre die quasi Fehlstellen aufweisen oder solche Löcher in den Polymer die dann mittels Schlüssel-Schlossprinzip die Form von der RNA haben sollen.
00:16:08: Also bei mir dann.
00:16:09: Man hat diese Schicht mit dem Polymer, da sind dann solche Fehlstellen drin die genau der RNA Form entsprechen sollen.
00:16:18: das nur die sich daran binden kann und wenn sie sich an diese Stellen bindet, dann ändert sich der Widerstand und dann kann man messen.
00:16:27: also es kann man kann messen.
00:16:28: ist etwas an diesen Fehlstellen oder ist da nichts?
00:16:31: Und darauf basiert diese Idee und das wollen wir dann gucken.
00:16:36: klappt das auch mit RNA?
00:16:37: Ja, vielleicht magst du einmal kurz ein Tick mehr zur RNA sagen.
00:16:41: Du meintest viele wissen wahrscheinlich durch Corona was es ist?
00:16:45: Er haben das auf jeden Fall schon gehört.
00:16:46: aber trotzdem jetzt beim Kochleamplantat ist es vielleicht auch nur durch mich.
00:16:52: also weil wir das hier im Podcast hatten.
00:16:53: also wer dazu etwas hören möchte es gibt durchaus einen podcast von vor keine Ahnung zwei zweieinhalb Jahren.
00:16:59: Aber da ist es ja irgendwo klar, der Anwendungsbereich was soll damit geschaffen werden?
00:17:05: im Idealfall dass das Hörvermögen in irgendeiner Form irgendwo wieder teilweise bis ganz vielleicht hergestellt werden kann.
00:17:14: RNA klingt vielleicht zu viele daraus ein bisschen abstrakter.
00:17:18: also was bringt es mir am Ende wenn ich sage Ich habe einen Sensor Der kann in irgendeiner Form, in deinem Beispiel oder deinem Promotionsthema sogar im Körper direktieren.
00:17:29: Ist das richtige Wort?
00:17:31: Ja also bei RNA ist halt eigentlich das große Interessante dass sie gefühlt kann die alles!
00:17:37: Also wenn man sich mit Leuten unterhält in den Bereichen und die wollen einem etwas verkaufen, die macht fast alles.
00:17:43: Also weil die RNA ist ja quasi dann immer der Zwischenschritt zwischen der DNA, die überall im Körper vorhanden ist, was soll gemacht werden.
00:17:52: Zum Beispiel wenn Proteine gebaut werden sollen, also die Aminosäuren dafür wird jedes mal ein RNA Strang hergestellt.
00:17:59: Die DNA stellt dann die RNA her und über die RNA wird dann zum Beispiel die Proteine hergestellt, z.B.
00:18:05: für den Muskelaufbau aber auch für fast jeden anderen Aspekt der Regulation.
00:18:10: im Körper wird irgendwo einen Zwischenschritt geben wo irgendein RNA-Strang mal vorgekommen ist.
00:18:17: Und da ist dann, ich finde auch so ein sehr interessantes Beispiel wäre Entzündungen oder ähnliches oder Vernarbungen.
00:18:25: Da sind überall auch RNAs immer dazwischen gewesen die irgendwas herstellen sollen oder halt nicht herstellen soll und was man halt sehr cool machen kann.
00:18:34: also zum beispiel eher bei dem Covid-Impfstoff geht es ja dann darum dass diese RNA eingebracht wird.
00:18:39: diese mRNA und die stellt dann etwas im Körper her.
00:18:42: Also die mRNA ist im Körper nimmt der Körper wahr, dass diese mRNA da ist und sagt okay die mRNA ist ja dafür da das wir irgendwas herstellen sollen.
00:18:53: Okay ich stelle das her was hier diese mRNA zeigt und das ist dann das Spike Protein gewesen wo es darum geht.
00:18:59: zack man kann das einfach im Körper herstellen lassen dieses spike protein wodurch die Antikörper entstanden sind.
00:19:04: aber andererseits kann man auch etwas einbringen um zum Beispiel zu verhindern wenn es etwas passiert dass man dann die RNA so einbringt oder etwas einbringt, dass dann verhindert das zum Beispiel Vernabungen entstehen.
00:19:19: Das ist auch eine Interesse, dass man sagt kann man vielleicht verhindern, dass bei einem Implantat das eingebracht wird, dass Vernabungen drumherum entstehen und es gleich mit eingebracht werden wird quasi so einen Stopper der dann immer wenn die RNA kommt die Vernabung herstellen würde, das bindet sich daran und stoppt, dass das passiert!
00:19:36: Und da sind halt einige der Anwendungsbeispiele.
00:19:39: ich kenne gar nicht... Ich kenne nicht alle, es gibt natürlich noch viel mehr was damit noch machen kann.
00:19:44: Da sind andere definitiv Informierter, ich bin eher von der Ingenieursseite da mit dem Sensorforschung drangesetzt.
00:19:50: Ich musste mich auch als ich angefangen habe noch komplett in das Thema RNA einarbeiten weil ich hatte... Als ich angefange hab vermutlich das Verständnis jedes normal Deutschen was RNA angeht und dann musste ich auch erst mal hier hingehen und mich reinlesen und anfangen das mir anzugucken Und bin auch noch sehr weit davon entfernt dass wirklich alles durchschaut zu haben Weil ich eher mich um alles andere gekümmert habe.
00:20:13: Aber das ist auch einer der spannenden Teile jetzt für die Promotion, sich so viele Sachen anzueignen, die man vorher noch gar nicht groß konnte.
00:20:20: Ja, glaub ich.
00:20:21: Ich dachte auch gerade, ich hatte unter anderem Bio-LK und mRNA.
00:20:25: Das war auf jeden Fall ein Ding.
00:20:26: also es hat mir glaube ich alle in der Oberstufe einmal mindestens oberflächlich Und dann eben während Corona hat man das auch irgendwie nochmal aufgeschnappt.
00:20:36: Die einen oder anderen werden sich vielleicht auch ein bisschen reingefuchst haben aber Ich fand das super anschaulich erklärt.
00:20:43: Unglück gehabt, ich hatte die Gespräche schon häufiger und auch gerade zu Hause.
00:20:46: wenn man sich dann mit seinen Eltern unterhält, mit Freunden unterhält... Und dann finde ich es auch manchmal sehr schwer weil dann fällt einem erst mal auf dieses Oh!
00:20:56: Ich kann das gar nicht verständlich erklären Ich kann das nur mit irgendwelchen Fachworten und irgendwie super abstrakt erklären.
00:21:03: Aber ich finde eigentlich erst, wenn man es wirklich verständlich erklären kann, dass wir uns richtig verstanden.
00:21:06: Deswegen sitze ich da rüber und bin immer so... Okay wie kann ich das erklären?
00:21:09: Wie kann ich gute Beispiele bringen?
00:21:11: Wie geht das...?
00:21:11: Wie funktioniert das gut weil man dann auch selber erst merkt wo sind die Lücken?
00:21:15: Also wenn man's nicht wirklich ververständlich erklären können hat man's auch nicht wirklich Verstanden.
00:21:19: also das muss man irgendwie runterbrechen können und genau deswegen versucht man das immer so gut wie möglich irgendwie zu erklären.
00:21:27: wenn man dann doch merkt Oh, ich bin echt schon so sehr in meiner Bubble drin.
00:21:31: Für mich ist das selbstverständlich und dann wenn man so aus der Bubble rauskommt merkt man okay ich muss ganz woanders ansetzen ja.
00:21:38: Zwei Gedanken?
00:21:39: Ich finde es voll wichtig dass du früh quasi für dich erkannt hast weil grundsätzlich Du auch Forschung betreibst, die irgendwann in einer Anwendung idealerweise wahrscheinlich in ... weiß ich nicht wie vielen Jahren.
00:21:51: Aber es soll irgendwie natürlich das die Intention dahin kommen und dann ist es natürlich auch wichtig dass man irgendwie den Blick dafür behält, dass die Menschen vielleicht involviert werden in die Prozesse der Entstehung.
00:22:03: was kommt da vielleicht überhaupt für ein Medizinprodukt?
00:22:06: Was macht das?
00:22:06: Wie hilft es?
00:22:08: Und dann ja auch irgendwo erkennt was vielleicht für die Menschen gar nicht unbedingt so leicht verständlich ist.
00:22:14: Ich finde, die Pandemie hat da auch sehr gut gezeigt das Wissenschaftskommunikation extrem wichtig ist besonders eben externe aber dass es auch eine ganz schöne Herausforderung ist für die akademische Community das dann so runterzubrechen, dass wir nicht irgendwelche High-Standard-Podcastformate haben nur Menschen verstehen, die in irgendeiner Form einen höheren Bildungsabschluss haben.
00:22:41: Sondern dass es auch wichtig ist, es so aufzubereiten, das wirklich eben eine breite Gesellschaft das auch verstehen kann und das eben auch um den zweiten Gedanken gleich zu haben umgekehrt super befruchtend sein kann.
00:22:54: ich hatte letztes Jahr das aber schon fast genau ein Jahr her einen anderen Doktoranden mit dem mich unterhalten habe und er hat ihm auch gesagt für ihn ist es wie so'nen Rückversicherung.
00:23:06: Also er macht explizit in seiner Promotion ganz viel externe Wissenschaftskommunikation, geht irgendwie an Schulen, besucht verschiedene Programme.
00:23:16: Je nach Universitätsstandort gibt es daher relativ viel schon zu oder auch nicht.
00:23:21: aber er war da richtig hinterher und hat auch gesagt also wenn ich merke ich bekomme eine Frage entweder habe Ich das dass sich super beantworten kann oder ich hab das dass ich mir denke Darüber habe ich mir gar nicht Gedanken gemacht.
00:23:36: Es wäre eigentlich ziemlich gut, wenn ich das noch mal irgendwie reflektiere oder ich hab den Moment dass ich sage ja... Ich kann es aber irgendwie gar nicht so erklären wie du's schon sagst.
00:23:44: man ist dann so drin in seinem Fachvokabular und in einer Komplexität wo es teilweise echt schwer fällt es so runter zu brechen dass es verständlich ist ohne wiederum Informationen wegzulassen die eventuell aber so relevant sind dass man sie nicht weglassen können.
00:24:00: also es ist auf jeden Fall Nicht easy-peasy und ich kann auch sehr gut verstehen, dass das viele genauso auch empfinden.
00:24:06: Deshalb bin ich gerade ein Moment beeindruckt, dass du das so früh erkannt hast und ich glaube es kann dir für die Zukunft in der Promotion da nur weiterhelfen.
00:24:15: Was mich aber total interessiert jetzt?
00:24:18: Weil du sagst, ich musste mich da selbst reinfuchsen wie ist das hier aufgebaut?
00:24:23: Wir haben ja einige Promotionen schon gehabt oder auch in den letzten Jahren Forschungsansätze, vor allen Dingen quasi interdisziplinäre Ansätze wo explizit darauf geguckt wurde dass Ingenieurin, Ingenieur auch in die Klinik reingeht.
00:24:39: Immer im direkten medizinischen Austausch sich befinden damit da wie so ein Wechselspiel ist.
00:24:45: teilweise gibt es Standorte die sagen das ist für uns extrem wichtig dass auch du als Ingenier beispielsweise dann in dem OP bist.
00:24:52: also wenn das Themenfeld dementsprechend passt oder wie auch immer aber manche auch gar nicht.
00:24:59: Da findet das quasi vielleicht mal auf Konferenzen oder Kongressen statt, dass man da wirklich dann das erste Mal einen richtig interdisziplinären Austausch hat.
00:25:06: Ich hätte fast gedacht durch deinen graduierten Kollege seid ihr wahrscheinlich so genau schon aufgestellt?
00:25:13: Du bist die Person, die in der direkten Anwendung etwas entwickelt und gleichzeitig gibt es wahrscheinlich andere, die einen stärker medizinischen Fokus haben und sich überlegen was gibt es eventuell noch für Anwendungs... Szenarien, du nix schon.
00:25:30: Also wie ist es hier?
00:25:31: Bei dem gratuierten Kollege ist das wirklich auch sehr interdisziplinär.
00:25:35: wenn man sich jetzt mit den Leuten unterhält welche Hintergründe die haben haben wir halt auch wirklich Leute die dann irgendwie aus der Pharmazie kommen.
00:25:41: Wir haben Leute die kommen aus der Biologie, aus pur, aus der Chemie also organische Chemie genauso wie wir auch Ingenieure haben.
00:25:49: dadurch sind da sehr unterschiedliche Fragestellungen was eigentlich auch so ein bisschen Interessant macht gerade, wenn wir unseren Austausch haben zu merken.
00:25:58: Eigentlich ist man ja so ein gratuierten Kollege und eine Fachgruppe aber wirklich verstehen tut man die anderen Themen doch nicht ganz.
00:26:06: also wenn die dann berichten dann gibt es noch die wo ich so ein bisschen was zu tun habe mit dem Thema.
00:26:12: Dann gibts die die ich so tangiere und dann gibts da wo ich daneben stehe und sage Ist bestimmt interessant was du da so machst.
00:26:18: Ich hab da echt super wenig Berührungspunkte mit Was dann halt auch da super hilfreich ist, weil die natürlich ganz andere Gedankengänge haben wenn man sich mit seinem Thema auseinandersetzt.
00:26:30: Oder es ist halt auch das genaue Gegenteil.
00:26:33: Man kann sich teilweise sehr wenig helfen Wenn ich jetzt als Ingenieur daran gehe und sage hier, ich möchte irgendwie diesen Sensor Und wie ist denn das mit der Elektrotechnik dahinter?
00:26:44: Da bin ich leider doch denjenigen der am meistenfach wissen In dem graduierten Kollege hat, da muss man sich dann doch noch mal woanders Informationen suchen.
00:26:53: Und das aber insgesamt auch sehr viel dadurch dass wir ja auch bei mir hier jetzt am Neif eine recht kleine AG sind mit nur zwei PhD- Studenten und unserem Professor ist das eh sehr viel, dass man sich noch irgendwo anders austauschen muss und Informationen besorgen muss.
00:27:10: dafür ist ja auch dieses Gebäude hier an der MH des Neif ja eigentlich mal gedacht gewesen oder ist immer noch dafür gedacht.
00:27:17: Hier sind sehr viele kleine AGs oder sehr viele Arbeitsgruppen grundsätzlich, die sich hier die Räumlichkeiten teilen oder dieses Gebäude hier teilen.
00:27:26: Man muss da halt schon gucken wen kennt man?
00:27:30: wo kann man sich irgendwelche Informationen suchen?
00:27:32: Kann man vielleicht woanders mal Räümlichkeiten nutzen?
00:27:35: Ich würde diese Untersuchung gerne machen aber wir haben als kleine Gruppe jetzt nicht alle Geräte.
00:27:41: das kannte ich auch schon mal anders in einem anderen Institut.
00:27:44: Das war so riesig dass die eigentlich alles hatten, was man brauchte.
00:27:48: Also wo man dann rumläuft und sagt ich möchte jetzt das machen oder mache ich das jetzt halt?
00:27:52: Das ist hier natürlich ganz anders.
00:27:53: es sein euch wird das gerne machen.
00:27:55: gibt's irgendwen der sowas hat?
00:27:56: wir haben das jetzt nicht weil wir nur unsere Sachen haben.
00:27:59: Ich würde aber gern etwas anderes ausprobieren Und da muss man sich dann sich dann halt die Hilfe suchen.
00:28:04: Aber da Man kennt sich mittlerweile aber musste ich das Netzwerk auch erst mal so ein bisschen aufbauen und gucken Kennt man die Leute die einem an dieser Stelle noch helfen können?
00:28:15: bisher war noch alle sehr nett und haben wir dann auch helfen wollten.
00:28:18: Es
00:28:19: kann ja vielleicht auch explizit so gewollt sein, dass ihr eben in den Austausch kommt und dann eben schaut ich kenne das aus einem Sonderforschungsbereich, dass wirklich eben unterschiedliche Bereiche zusammenkommen ob das dann Chirurgie trifft auf Materialwissenschaften, auf Elektrotechnik, auf was auch immer.
00:28:38: es war sehr sehr sehr breit aufgestellt.
00:28:42: Und dann haben sie auch quasi erzählt, also am Anfang war es so dass wir einen am liebsten Wörterbuch brauchten um zu übersetzen was da jetzt gerade in der Präsentation eigentlich erklärt wird.
00:28:52: Dann haben wir uns aber mal hingesetzt und eben genau solche Situationen die du beschreibst vielleicht braucht man irgendwie mal etwas oder hat eben da und da eine Frage und dann habe ich's erst verstanden und in diesem Prozess haben wir beide erkannt hey wir könnten auch noch Das vielleicht machen oder das, also dadurch entstehen ja vielleicht wirklich neue Ideen, neue Ansätze.
00:29:15: Vielleicht neue Teilfragen zu deinem Thema was einfach natürlich dann super befruchtend sein kann und wie gesagt eventuell hier einfach schon von vornherein so mit geplant war dass man eben aktiv in den Austausch gehen muss.
00:29:33: wer weiß
00:29:35: Ja bestimmt.
00:29:36: Also ich hoffe, dass es so rum ist und das nicht einfach nur Planlosigkeit ist.
00:29:40: Nein, das glaube ich auch nicht!
00:29:42: Jetzt haben wir natürlich hier dieses Jahr den Promotionsfokus und auf jeden Fall auch viele Leute die zuhören, die auch wissen wie eine Promotion so abläuft.
00:29:51: Ich finde trotzdem ist ganz cool du bist am Anfang Du hast dich jetzt aber schon reingefuchst.
00:29:55: Wo stehst du gerade?
00:29:56: Was sind so Aufgaben, die du... die du gerade machst, wir wissen alle in der Promotion hast du nicht den Luxus ausschließlich dich mit deinem Promotionsthema beschäftigen zu können.
00:30:07: Du wirst wahrscheinlich auch noch andere Aufgaben haben über deine Anstellung oder eventuell auch doch nicht das ist vertragsabhängig aber die aller allermeisten Promotionen laufen so wie es ist.
00:30:18: was hast du grad so zu tun?
00:30:19: Also ich hab dem Was ich auch mittlerweile gelernt habe, sehr großen Luxus.
00:30:24: Dass ich eigentlich nur an meiner Fragestellung arbeite.
00:30:27: Okay das ist wirklich...
00:30:28: Genau!
00:30:30: Ich kannte das auch anders und ich hab jetzt immer wieder anders mitbekommen.
00:30:35: Das ist teilweise bei uns im Graduiertenkolleg sehr unterschiedlich.
00:30:39: Aber ich hab wirklich nur die eine Frageställungen auf der ich sitze.
00:30:43: Ich hab keine Lehre oder ähnliches.
00:30:46: Das möchte mein Professor gerne selber machen.
00:30:49: Darf er gerne?
00:30:51: Also man vertritt da auch sonst vielleicht mal, wenn irgendwo was Eng ist oder man kümmert sich auch mal um einen Studierenden.
00:30:57: Das ist bei mir jetzt noch nicht so viel gewesen macht aktuell noch der andere mehr weil der einfach mehr abzugeben hat.
00:31:04: Der ist schon, das hält jetzt kurz vor Abschluss seiner Promotion und der hat einfach auch sehr viele Expertise und Thematiken die ich mir selber gerade einfach erst mal noch erarbeiten muss.
00:31:13: Ich komme jetzt gerade aus dieser Phase raus, wo ich da nur stand und war, oh Gott was kommt jetzt als nächstes?
00:31:18: Was ist das?
00:31:18: Was muss ich mich hierum kümmern?
00:31:19: Und dann erstmal versuchen irgendwie Ordnung in das eigene Thema zu bringen am Anfang.
00:31:26: Da komme ich jetzt endlich in die Phase, wo jetzt so die ersten Versuche anlaufen, wo man sich jetzt die ersten Gedanken macht, was möchte ich eigentlich machen?
00:31:34: Was soll jetzt eigentlich erst einmal untersucht werden?
00:31:37: Ist es überhaupt interessanter zu untersuchen und so ein bisschen die ersten Ergebnisse zu generieren, die man dann auch endlich mal aufarbeiten kann.
00:31:45: Also an dem Punkt bin ich jetzt noch da so meine Sachen zu finden, die ich jetzt machen möchte.
00:31:50: Und... ...bin ich auch schon sehr gespannt jetzt endlich wenn jetzt nur die ersten Versuche endlich mal anlaufen weil ich jetzt die letzten Wochen das erste Mal irgendwie mit RNA gearbeitet habe Hört man immer nur so viel.
00:32:03: Ganz gefährlich, aber super instabil.
00:32:06: Also die brauchst du nur angucken und die ist kaputt.
00:32:08: Und dann ich sage oh nein was mache ich denn jetzt?
00:32:10: Ich habe noch nie mit sowas gearbeitet.
00:32:11: Ich hab gar keine Ahnung wie das funktioniert.
00:32:13: Das war halt auch so die letzten Wochen an dieses erst mal mit solchen Sachen Arbeit und gucken wir funktioniert da es halt auch in so einem biologischen Umfeld.
00:32:22: biologisches Arbeiten hatte ich bisher auch noch gar nicht.
00:32:24: Die Naturwissenschaften, die ich hatte waren eher Physik und Chemie und dann jetzt irgendwie nochmal in die Biologie... Das ist natürlich direkt was ganz anderes da mit arbeiten zu müssen wenn man sich ganz andere Gedanken machen muss mit der RNA im Vergleich zu.
00:32:38: naja ich kippe da jetzt halt die Flüssigkeit und diese Flüssigkeiten das ist alles immer sehr stabil.
00:32:42: aber dies ist es natürlich dann ja nicht so.
00:32:44: Sich da erstmal anzuheben.
00:32:45: wie sieht eigentlich der Prozess aus damit arbeiten zu können?
00:32:48: Ja
00:32:50: Jetzt oute ich mich natürlich mit meinem gefährlichen Halbwissen, aber wenn du einen Sensor herstellst.
00:32:56: Ich weiß dass das ja primär in einem Rheinraum unter anderem passiert wie ist es hier also viele die einen Senser herstellen?
00:33:07: weil sich arbeiten auch intensiv im Rheinraum.
00:33:10: häufig geht's da aber auch darum eben zu gucken welche Materialien Brauche ich wie, was kann ich eventuell optimieren oder verändern?
00:33:18: Ich habe mich gerade gefragt, arbeitest du quasi jetzt schon darauf explizit hin dass es irgendwann eben mit einem Implantat kombinierbar ist.
00:33:27: Oder guckst Du erst mal inwieweit brauche ich was an meinem Sensor damit überhaupt die RNA-Kopplung oder möglich ist an der Stelle?
00:33:38: das sind ja so viele Komponenten bis zu deinem Idealendcase.
00:33:42: wo setzt Du an?
00:33:43: Ich bin da, wie du meintest eher am zweiter Stelle.
00:33:47: Also gerade ist eigentlich vor allem ein Proof-Of-Concept?
00:33:50: Ja!
00:33:51: So wurde mir das damals auch vorgestellt von meinen Professorn der immer ganz viele verrückte Ideen hat und ich hatte halt die Idee man könnte so was ja vielleicht doch für RNA machen und hat bisher noch keinen untersucht.
00:34:04: viel Spaß.
00:34:05: Vielleicht sitzen wir hier nach drei Jahren und können mit sehr großer Sicherheit sagen geht nicht.
00:34:12: Es ist zum einen halt sehr viel Freiheit, zum anderen natürlich auch sehr viel Unsicherheit wie es sich aber auch eigentlich in der Hochschulforschung häufig verhält.
00:34:20: Wenn man ja quasi die Untersuchung macht wo man nicht weiß ob das klappen könnte oder nicht.
00:34:26: Ich möchte nur drei vier Parameter untersuchen und gucken was ist das Beste?
00:34:29: dann ist man eher in der Industrie aufgehoben.
00:34:32: In der Hochstule ist wirklich ein Vier.
00:34:35: Kann man das?
00:34:36: kann man es nicht.
00:34:37: Wir würden das gerne testen, wir würden gern dieses Wissen ansammeln ob man so was machen kann.
00:34:42: Deswegen bin ich da halt eher aktuell noch immer schauen wie lange.
00:34:47: Ich werde erst mal gucken kann ich überhaupt einen Sensor herstellen der das detektiert?
00:34:52: also ich bin doch sehr weit von dem Implantat und vom Körper quasi weg sondern ist jetzt erstmal in einem Einfach so auf einer Workbench, einen gucken.
00:35:00: Okay ich habe dann am Ende eine Flüssigkeit wo da ein RNA drin ist.
00:35:04: Das ist meist eine Blutersatzlösung hier klassisch irgendwie PBS oder sowas.
00:35:08: Wo man dann die RNA reingibt, Sensor reinhalten, messig was oder nicht?
00:35:14: Ich hoffe natürlich nicht aber ich gehe erstmal davon aus dass es noch eine ganze Weile in dem Bereich landen wird und mein erst mal hier guckt geht das überhaupt sowas zu messen auf die Weise wie wir uns das vorstellen?
00:35:25: Und dann ging es darum, okay wie kriegt man so was in den Körper rein?
00:35:28: Wie können wir das kleiner machen?
00:35:29: Wie kann er das dann so bauen dass man das mit irgendwas kombinieren kann weil die entsprechenden Implantate aktuell ja auch noch nicht entwickelt wurden.
00:35:36: Die werden ja auch parallel quasi wird gerade die Forschung gemacht.
00:35:39: Kann man irgendetwas mit RNA modifizieren?
00:35:43: Ja ok Du hast ja ganz zum Einstieg in Deine Forschungsthematik gesagt Es gibt Sensoren Aber wenn ich es richtig verstanden habe, dann nicht welche die im Körper messen sondern außerhalb.
00:35:55: Das heißt du guckst dir jetzt schon explizit an was muss mein Sensor können in der Umgebung eines Körpers wäre?
00:36:04: Richtig und den versuchst du quasi erstmal zu konzipieren, zu gucken kann er das Messen und dann ist es quasi step by step.
00:36:12: Ja genau.
00:36:13: Spannend!
00:36:14: Vor allen Dingen, also ich will jetzt ja nicht irgendwie ein Szenario aufmachen.
00:36:17: Aber wenn das quasi jetzt erstmal so ein, zwei Jahre vor sich hin warbert und man dann so guckt geht das was brauche ich?
00:36:26: Dann hat man vielleicht den ersten Teil Erfolg, dann kommt die nächste große Fragestellung.
00:36:31: Das ist natürlich das was Forschung einfach ausmacht, dass man eben dieses Ungewisse hat, wo du ja einstiegst meintest es reizt dich auch irgendwo und am Ende habt ihr in jedem Fall eine Erkenntnis weil wenn die Sachen so nicht funktionieren, dann wirst du sagen können warum nicht an der Stelle oder das untersuchen können?
00:36:48: Dass natürlich das Schöne einem akademischen Umfeld der Zukunft, der Forschung in diesem Bereich definitiv weiterhelfst.
00:36:58: Genau man kann zeigen diesen Bereich braucht ihr nicht nochmal anfassen, er ist weg könnt ihr einfach vergessen oder ihr probiert es aber auf die Gefahr hin.
00:37:06: also weil ihr glaubt dass ihr es besser könnt aber probiert vielleicht was anderes aus.
00:37:09: Ja jetzt... Es ist natürlich früh gegriffen wenn ich sage und wie geht's danach weiter?
00:37:14: Weil du wirst wahrscheinlich hier man sagt ja so Pima Daumen vier Jahre definitiv und eigentlich eher sechs sieben Jahre.
00:37:23: Jetzt hast du aber den Luxus, dass es wirklich ... Ich kenne ganz wenige Leute die nur promovieren-promovieren.
00:37:32: Und ich glaube das ist bei vielen Verträgen natürlich schon auch so eine Herausforderung.
00:37:36: diesen Balanceakt zwischen ich muss noch Institutsarbeit leisten und ich muss Lehre leisten.
00:37:42: Ich habe mein Promotionthema und eigentlich bin ich irgendwie noch in verschiedenen Forschungsverbünden auch mit drin.
00:37:49: fünf, sechs, sieben Teilen.
00:37:50: Das ist nicht möglich in der vorgegebenen Zeit und ich habe auch das Gefühl es ist so eine wissenschaftlichen Community gar nicht unbedingt negativ gesehen wird sondern eher nach dem Motto die Person sammelt wissenschaftliche Erfahrung du schmunzelst.
00:38:05: wahrscheinlich hat das was damit zu tun inwieweit man an welcher Stelle in die Industrie wechseln möchte oder wie auch immer.
00:38:10: aber das ist so dass ich hab das Gefühl ist es in anderen Bereichen Wo es noch darum geht, schafft man in der Regelzeit das Studium oder so.
00:38:19: Dass das da deutlich enger gesehen wird als in der Promotionsphase weil die Promotion Phase trotzdem stetiges Forschen irgendwo beinhaltet.
00:38:30: selbst wenn ich dann mal kurz bei einem anderen Forschungsprojekt mit angegliedert bin Wie stellst du dir denn deine Zukunft im Idealfall vor?
00:38:38: Also natürlich eine erfolgreiche Sensorentwicklung.
00:38:42: Dann könntest du da vielleicht auch ein Startup gründen, eine Ausgründung.
00:38:46: Gibt's auch die Möglichkeit?
00:38:48: Das ist ja natürlich sehr herausfordernder Weg aber ein Challenging-Weg.
00:38:53: Du wirkst für mich wie jemand der durchaus Herausforderungen mag.
00:38:58: Hast du schon so ne Perspektive oder lässt es erst mal ganz gemächlich auf dich zukommen?
00:39:03: Ja also ich glaub das ist grundsätzlich.
00:39:05: wenn man halt mit befristeten Verträgen Denkt man irgendwie doch häufiger daran, was danach kommt als man es eigentlich vielleicht möchte.
00:39:15: Ich versuche selber mich dazu zu zwingen das so ein bisschen wegzuschieben weil's halt auch wirklich noch mindestens drei vielleicht vier Jahre sind.
00:39:23: also ich hoffe nicht dass es sechs sieben werden.
00:39:25: ich habe das hier eigentlich auch angefangen in der mit der Idee hier nicht so lange das machen zu müssen weil ich ja eigentlich selber gesagt hab ich möchte eigentlich nicht sechs siebem jahre das machen und dann nochmal mir das nächste suchen und das nächste suche.
00:39:39: Es wird sich zeigen, wie lange es dauert.
00:39:41: Aber dadurch dass ich ja wirklich nur dieses eine Forschungsthema habe könnte ist es vermutlich realistisch das unter fünf Jahren durch ist das Thema.
00:39:49: Das ist auch eigentlich die Erwartungshaltung von meinem Professor, dass wir nicht so lange brauchen.
00:39:53: also deswegen halt... ...dass es gibt ein Thema und dann soll's aber auch halbwegs zeitnah fertig sein.
00:39:59: quasi Deswegen versuche ich das aktuell noch wirklich mich hier drauf zu konzentrieren, mich hier einzuleben bevor ich anders danach denke.
00:40:08: Deswegen weiß ich es noch nicht.
00:40:10: Ich dachte ja auch bis drei Wochen vor Vertragsunterschrift, dass sich bestimmt nicht promovieren würde.
00:40:16: Deswegen kann sich das glaube ich noch sehr stark ändern.
00:40:19: aber... ...ich könnte mir vorstellen vielleicht auch nicht in der Forschung zu bleiben sondern halt in die Industrie zu wechseln oder in etwas Ähnliches wechselen Vor allem mit dem Hintergedanken, dass ich gerne diese Sicherheit hätte etwas langfristige Verhältnis oder ähnliches, weil ich ja halt wie gesagt meine Familie hier habe und meiner Freundin hier bin.
00:40:39: Und seit ich hier verlängert hab auch oder seit ich in Hannover geblieben und gemerkt habe dass ich auch eigentlich recht gerne hier in der Region bin da hatten wir ja vorhin noch darüber gesprochen diese Standortverbundenheit hier im Norden.
00:40:50: Ich bin eigentlich sehr glücklich hier in in der Stadt und ich könnte mir vorstellen hier wirklich länger zu sein oder langfristig zu bleiben oder in der Hochschulforschung, man muss manchmal schon echt gucken wie man die Verträge zusammen kriegt.
00:41:08: Wie man weiter forscht.
00:41:09: Man ist da gerade wenn man sehr freie Forschung macht auch sehr häufig abhängig davon was der Staat finanzieren möchte oder was das Land finanziert.
00:41:20: Im Gegensatz zu Industrie... Wenn es gibt Institut die auch sehr viele Industrieaufträge haben Das ist natürlich nochmal eine andere Finanzierung.
00:41:27: aber wenn man davon abhängigt ist dass das Land quasi immer wieder neue Gelder ausschüttet muss man auch immer gucken, wie das ist.
00:41:33: Das ist jetzt die letzten Jahre immer schwieriger geworden weil natürlich immer weiter... was heißt es natürlich?
00:41:38: Es wird leider immer weiter gespart und halt dann wo zuerst leider häufig in der Forschung Und dass man da wirklich immer gucken musste dieses Uf.
00:41:46: Wie sieht's mit meinem nächsten Vertrag aus?
00:41:48: ich habe hier jetzt auch Kollegen oder Freunde aus anderen Gruppen die sagen so ja ich hab noch drei Monate Vertrag Wir gucken ob es weitergeht aber wir wissen es nicht genau bis Ende des Jahres auf jeden Fall Ja, wir gucken gerade wie es ist und ich muss sagen das ist schon glaube ich echt anstrengend dass alle drei vier fünf Jahre durchmachen zu müssen.
00:42:07: Gerade wenn man dann irgendwann älter ist und wenn man da noch irgendwie die nächste Phase seiner Lebensplanung auch machen möchte, gerade wenn man denn irgendwann Thema Familiengründungen geht, muss man ja auch schauen.
00:42:18: Ich weiß jetzt noch zwei Jahre danach muss ich gucken vielleicht muss ich flexibel irgendwo einen anderen Standort suchen.
00:42:23: Das finde ich aktuell noch schwierig aber wie sicher bei mir bisher häufig gezeigt hat.
00:42:30: vermutlich entscheidet sich es dann drei Tage vorher doch nochmal anders, wie's weitergeht.
00:42:34: Und man findet vielleicht noch mal was Schönes und sagt doch das mach ich doch noch mal!
00:42:39: Ja also es gibt ja so.
00:42:41: irgendwie wirkst du für mich sowieso ein Hybrid wenn man das jetzt im Schubladen denken machen würde.
00:42:46: Ich weiß bei mir ist zum Beispiel so ich habe ganz lange nach dem Konzept maximale Planungssicherheit gelebt Wusste gefühlt in der neunten Klasse, was ich werden will.
00:42:57: Hab explizit darauf meine Leistungskurse gewählt.
00:43:00: Mein Studium, mein Auslandsaufenthalt und so weiter.
00:43:03: und sofort am Ende... Ich mich jetzt doch für etwas vielleicht Unsicheres und die Selbstständigkeit entschieden.
00:43:09: Mein Mann beispielsweise, der ist nach dem Motto Ich guck mal, was passiert.
00:43:13: Und es geht absolut auf!
00:43:15: Also das ist... Das würde mich wahrscheinlich selbst total unruhig stimmen.
00:43:19: aber am Ende geht's immer auf weil es dann so etwas ist wie drei Tage vor dem oder vier Tage vor den kamen doch noch das und das zustande und der ist tiefenentspannt damit weil das vielleicht auch so ein Urvertrauen.
00:43:32: Auf einer gewissen Kompetenzstufe kann man vielleicht einfach für sich sagen, es wird sich immer ein Weg finden.
00:43:38: Aber ich kann schon sehr gut verstehen dass man sagt, ich brauche Perspektive und ich gebe dir recht das ist einfach gerade was mit den befristeten Verträgen teilweise ja auch mit ausschließlich Projekt bezogener Finanzierung wo man sagen muss Ja alleine der Stress Also den Stress, den man immer wieder hat.
00:43:58: Ich kenne genug Doktorandinnen die sagen ich weiß ich bin jetzt hier für die nächsten fünf Jahre und ich weiß dass es wahrscheinlich beispielsweise im Exzellenzklaster da gibt's noch eine Weiterverlängerung und dann bin ich da nochmal abgesichert.
00:44:10: aber ich habe ja jedes mal wenn wir uns wieder bewerben Wenn wir wieder Anträge stellen oder oder oder Die Panik wird das weiter finanziert.
00:44:19: Wie baue ich das auf?
00:44:20: Und das sind jetzt die Leute, die wirklich definitiv befristete Stellen haben.
00:44:24: Ich finde auch auf der umgekehrten Seite, darüber denke ich jetzt mal gerade hier das erste Mal so richtig nach, sind es natürlich auch Menschen, die unheimlich viel Verantwortung übernehmen müssen für all die Leute ,die keine unbefristeten Verträge bekommen und die immer sicherstellen müssen irgendwoher Gelder akquirieren zu müssen.
00:44:42: also ist einfach unabhängig davon dass ihr zwar eine gewisse Forschungsfreiheit habt, aber am Ende trotzdem irgendwelche Ergebnisse dabei rauskommen müssen.
00:44:53: Halt
00:44:53: einfach ein unheimlicher Druckfaktor zusätzlich an dem glaube ich echt nicht wenig Leute zerbrechen.
00:45:00: also selbst im Podcast nicht hier, aber im anderen habe ich wirklich schon Leute erlebt die auch nach einer Promotionszeit einfach wird es das wirklich massiv überschattet, einfach.
00:45:14: Also da muss man glaube ich entweder ein Typ für sein oder man muss halt sehr viel mit anderen im Austausch sein um irgendwo da eben nicht einen Risiko für mentale Gesundheit auch einzugehen weil das wie du schon sagst vielleicht möchte meine Familie gründen oder keine Ahnung und ist halt immer sehr ungewiss.
00:45:32: dann was geht überhaupt?
00:45:35: Man muss sich erst mal klar werden wie das ist.
00:45:38: Wir hatten auch als gratuierten Kollege häufig irgendwelche Veranstaltungen, wo es dann darum geht hier Work-Life Balance als Promotionsstudierende.
00:45:46: Oder wie baut man sich sowas auf?
00:45:48: Also ich habe das Gefühl dass da extrem viel drüber gesprochen wird mittlerweile oder mehr drüber gesprochen wird gerade von den anderen Promotion Studierenden die schon länger dabei sind, die dann hingehen und sagen so du musst da schon gucken, dass das irgendwie hinhaut dass man quasi so ein bisschen deillusioniert wird, wenn man sich nicht so mit diesem Thema auskennt.
00:46:11: Ich habe in meinem Umfeld bis jetzt es bei uns losgehen kann, ich halt nicht wirklich viele Leute die promoviert haben und dann stellt man sich das die Promotion halt irgendwie vor und da muss man halt schon aufpassen, dass man das auch so sieht wie sie ist.
00:46:26: also Promotion ist halt nicht nur Spaß und Freude und man kann halt, man probiert sich aus sondern es gehört halt auch wirklich dazu dieses Man probiert Sachen und es funktioniert einfach nichts.
00:46:36: Und es kann auch passieren, dass der Professor sagt, ich brauche jetzt aber mal langsam was.
00:46:41: Wie du sagst ist die haben auch irgendwo Druck.
00:46:43: Die müssen Gelder akquirieren.
00:46:44: und wie kann man Geld akquiriern?
00:46:45: am besten?
00:46:46: Indem man einen guten Track record quasi hat das er sagt guck mal zu jedem Thema an dem... ...die Person irgendwie forschen lässt kommen drei Paper bei raus und vier neue Erfindungen im Ultima.
00:46:59: Das ist natürlich viel besser.
00:47:01: Man dann da in diesem Einforschungsprojekt ist und schafft es in drei Jahren irgendwie keine Publikation rauszubringen.
00:47:06: Ist das auch schwierig, dass man sich sowas im Hinterkopf hat?
00:47:10: Dadurch dass man an sich so frei ist eigentlich ein bisschen sehr unfrei ist weil man auch immer erreichbar ist.
00:47:15: Weil man kann ja immer dran arbeiten.
00:47:18: Man stempelt nicht aus und geht nach Hause.
00:47:22: Man stempelt aus, geht nachhause und überlegt was kann ich morgen eigentlich alles machen.
00:47:26: Und auch mal über die Wochenenden... haben wir hier andere Leute gerade in der Biologie, die kennen das glaube ich alle wenn man mit Zellkulturen arbeitet.
00:47:36: Die müssen gefüttert werden.
00:47:37: da muss man auch am Wochenende mal herkommen oder man möchte irgendwie seine viertegige Versuchsreihe aufbauen.
00:47:44: Donnerstag-Friday kann man aber gar nicht weil man da irgendwas anderes erledigen muss.
00:47:48: Das muss einem schon irgendwie bewusst sein bevor man so eine Promotion anfängt dass das irgendwie dazugehört in Teilen auch.
00:47:55: Aber sich dann glaube ich auch selber So ein bisschen versuchen davon freizumachen und zu gucken, dass man das so gering hält wie möglich diesen externen Stress.
00:48:03: Dass man guckt und wirklich sagt okay ich muss mir irgendwie mal ein paar Tage oder paar Abende auch einfach mal nehmen und sagen Ich denke jetzt wirklich nicht darüber nach.
00:48:12: Ich versuche mich wirklich aktiv abzulenken Oder halt auch den Urlaub einfach mal nehmen.
00:48:15: Ich kenne sehr viele Leute die ihren urlaub dann Sehr sporadisch nehmen weil sie sagen ich weiß ja nicht ob ich nicht irgendwie jetzt doch noch einmal was machen muss Oder das und dass sich jetzt auch eine Freundin von mir, die hat quasi den gesamten Dezember frei genommen.
00:48:29: Weil sie halt in Urlaub irgendwie noch loswerden musste, denen sie sich übers Jahr übernicht nehmen konnte oder wollte, weil halt immer irgendwas anstand.
00:48:35: Dass man weiß, dass das irgendwie das kann kommen.
00:48:37: aber man muss versuchen diesen Stress so gering wie möglich zu halten, sich nicht davon ein bisschen übermannen lassen.
00:48:43: Es geht auch anderen so.
00:48:46: Das war was ich am hilfreichsten fand.
00:48:48: Die anderen haben auch häufig mal keine guten Ergebnisse.
00:48:51: Das ist nicht nur man selber Es gehört dazu, dass auch vieles nicht funktioniert.
00:48:57: Ja voll!
00:48:58: Ich finde zu sagen ja das muss man dann irgendwie.
00:49:01: wenn man in die Forschung gehen möchte ist es wahrscheinlich ein Teil der Persönlichkeit, dass man da irgendwo eine gewisse Toleranzgrenze hat.
00:49:09: ich weiß irgendwer meinte auch mal hier oder generell zu mir auch an einer Promotion naja so sind wir Wissenschaftlerinnen eben Das Bild trügt maximal.
00:49:18: Das weiß ich inzwischen, also das hat nichts per se damit zu tun dass sich gerne forsche, dass ich automatisch eine krasse Toleranzgrenze da irgendwo finde und ich glaube es hat halt was mit Psycho Hygiene zu tun und dementsprechend umso wichtiger wenn ein Bewusstsein entsteht Und man sagt wir müssen unsere Docs irgendwo durch diese Zeit auch mit begleiten von vornherein Konzepte stellen und nicht erst wenn einer, der in der Promotion steckt vielleicht schon tief in der Krise sitzt.
00:49:50: Diese zeitliche Flexibilität voll.
00:49:51: ja.
00:49:51: also wie oft muss man irgendwie einen Versuch lange aufbauen?
00:49:55: Braucht vielleicht irgendwelche Geräte die aber auch andere brauchen wo man sich irgendwie mit reinteilt.
00:50:00: ich habe schon so oft gehört Geräten müssen teilweise gewartet werden funktionieren nicht dann gehört das irgendwie mit zu der Promotion ist man auch diese Geräthe mit ins Schuss hält oder irgendwie immer wieder.
00:50:09: Also dass es so völlig unvorstellbar für Leute, die vielleicht von draußen zuhören und nicht selbst in der Forschung stecken.
00:50:16: Aber die Geräte sind teilweise hochkomplex und einfach so fein justierbar – das ist einfach alles.
00:50:25: ein Tick braucht manchmal um überhaupt erst mal einen Versuch starten zu können!
00:50:30: Und logischerweise sagst du dann nicht, ja das habe ich jetzt hier drei Monate gemacht.
00:50:34: Jetzt würde ich erst mal ein Monat in den Urlaub fahren.
00:50:36: Dann muss es halt passieren.
00:50:37: aber trotzdem ist natürlich was man irgendwo im Blick behalten muss und ich finde auch wenn wir externe Wissenschaftskommunikation vorhin schon angesprochen... Ich glaube auch dass ist etwas das ja immer öfter diskutiert wird so ein bisschen das Verständnis in der Gesellschaft wecken für den Forschungsumstand also nicht nur für Forschungsergebnisse sondern Was ist eigentlich Forschungsarbeit und wie funktioniert sie?
00:51:03: Und wie arbeitet jemand in der Wissenschaft, weil ich glaube das es total romantisiert.
00:51:12: In der Gesellschaft verankert und es würde deutlich mehr vielleicht auch empathisches Verständnis für gewisse Situationen mit sich bringen wenn man das einfach mit kommuniziert.
00:51:24: Das ist auf jeden Fall noch sehr in den... Wie sagt man das?
00:51:27: Kinder schon, ich bin immer richtig schlecht mit Sprichwörtern.
00:51:29: Aber ihr wisst was ich meine.
00:51:30: also es ist noch sehr am Anfang dass dieser Trend sich entwickelt aber ich glaube durchaus das sind sinnvolle Gedanken in die Richtung sind.
00:51:40: Jetzt sind wir recht fortgeschritten.
00:51:42: an sich frage ich immer gerne nach so einer Anekdote oder einem schönen Moment in deiner Promotionszeit.
00:51:48: jetzt hast du ja würde ich sagen nicht irgendwie deine fünf Jahre auf die Du zurückblickst und sagst achja wenn ich mich daran erinnere dann das.
00:51:55: Von daher würde ich sagen, wir blicken ja in die Zukunft.
00:51:59: Was würdest du dir denn jetzt wünschen für das was du aktuell gerade quasi startest?
00:52:06: In den Versuchen dass das eintritt und damit meine ich nicht, dass deine These am Ende aufgeht und klappt dann natürlich wünschte uns das.
00:52:13: Ja gut, das wäre ein
00:52:15: bisschen so einfach!
00:52:15: Ich wünsche
00:52:16: Ihnen, dass es klappt als anderes optional
00:52:19: Sondern vielleicht noch mal spezifisch an dem, was du halt jetzt gerade aufbaust.
00:52:23: Was werden so jetzt ... Wenn das in dem Jahr klappt?
00:52:27: Wo würdest du dich drauf freuen?
00:52:29: Also ich untersuche jetzt als Nächstes... Ich guck grad mal an meine Tafel ran, was ich eigentlich als nächstes untersuche.
00:52:36: Das ist manchmal ein bisschen sehr viel verschiedene Ideen die man schon hat und man plant irgendwie schon die nächsten fünf, sechs, sieben Schritte.
00:52:44: Da hatte mich mein Professor auch schon vorgewarnt weil der erste meistens nicht funktioniert und man sich dann eh nochmal neuer sechs Schritt überlegen muss.
00:52:52: Ich sitze jetzt hier seit zwei Wochen dran mit zu überlegen was ich alles an Schritten mache, dann klappt der erste nicht und dann fange ich eh wieder von vorne an.
00:53:00: aber ich möchte jetzt als erstes gucken.
00:53:02: also ich habe das Monomere aus dem ich mein Polymer herstelle und das bringe ich quasi zusammen mit der RNA in eine Lösung bevor ich das dann polymerisiere.
00:53:16: Ich hatte mir jetzt überlegt bzw.
00:53:18: ich möchte mir vorher angucken, kann man vorher schon sehen ob die miteinander interagieren?
00:53:23: Also kann ich sehen ah hier das DNA und das Monomer da gibt es schon irgendwie eine Bindung bevor ich damit mit was mache weil das würde zeigen oder würde quasi ein Indiz dafür sein dass wenn ich das polymerisiere dass das da auch irgendwie mit drin ist.
00:53:41: Also ich setze so, der Worst Case ist eigentlich dass sich dann diese Schicht herstelle und die RNAs gar nicht da drin.
00:53:49: Das ist das was definitiv passieren kann und was ich hoffe das überhaupt nicht passiert... ...das ist dann irgendwie beides in meiner Lösung drin.
00:53:56: Dann erstell' ich die Schicht hier und die mRNAs weiterhin in der Lösung drin und ist dann weg Und würde gerne gucken.
00:54:02: Ich möchte wissen ob ich das vorher herausfinden kann.
00:54:05: Ich hatte das halt ein paar Mal in Papers gelesen Dass welche das untersuchen und man kann sehen dass das irgendwie miteinander schon interagiert und das wäre ein Indiz dafür, dass es dann klappen könnte.
00:54:15: Das ist jetzt so was ich mir als nächstes angucken möchte und weiter schaue ich erstmal noch nicht.
00:54:22: Wahrscheinlich
00:54:22: vernünftig.
00:54:23: Wenn das dann klappt, dann wär's natürlich cool wenn ich vielleicht auch schon oder ich möchte dann definitiv auch schon die ersten Versuche machen einfach mal ins Blau raus mit Parametern, die ich mir überlege.
00:54:34: Schonmal passiert da was?
00:54:36: Habe ich vielleicht einen Sensor?
00:54:37: Vielleicht sind ja die ersten Parameter, die ich mir ausdenke direkt die richtigen.
00:54:41: Vermutlich nicht?
00:54:42: Aber man kann sich sehr wünschen!
00:54:44: Ja, ich glaube manchmal hat man in der Forschung auch einfach Glück.
00:54:47: Genau.
00:54:47: Schön Ich drücke dir die Daumen.
00:54:49: Wir albern immer hier mal wiederum im Format ob man in vier fünf Jahren quasi Leute aus der Promotion von damals wieder einlädt um zu erfahren wie sind die Promotionen Wie sind die Geschichten?
00:55:01: Wie ist das quasi ausgegangen?
00:55:02: Hat es geklappt?
00:55:03: Hat's nicht geklappt und wo stehen die Leute?
00:55:04: Ich halte immer noch sehr an der Idee fest.
00:55:06: Ich finde das durchaus immer wieder spannend mir vorzustellen.
00:55:10: In vier, fünf Jahren wärst du dann eventuell auch am Ende?
00:55:13: Ja!
00:55:14: Dann kann ich auch eine Antektote erzählen bestimmt bis dahin... Siehst
00:55:16: Du?!
00:55:17: Von daher das ist ein perfektes Ende.
00:55:19: Freut euch auf jeden Fall.
00:55:20: wir werden in zwei Wochen hier auch eine Doktorandin aus Hannover noch zu Gast haben mit einem deutlich medizinischerem Schwerpunkt.
00:55:31: Ich bin gespannt, seid auch gespannt!
00:55:34: Falls ihr Fragen habt dürft ihr euch natürlich sehr gerne bei Niklas melden.
00:55:37: ich werde wie immer deine an sich öffentlich findbaren Kontaktdaten in die Shornouts packen.
00:55:44: so müsst ihr nicht erst quasi einmal suchen.
00:55:47: und wenn er jetzt da draußen setzt und sagt Boah cool Ich würde gerne auch promovieren.
00:55:54: Ich will mich nochmal mit Niklas austauschen.
00:55:55: oder Mensch, ich mache was ähnliches... ...oder boah!
00:56:00: Ich forsche auch mit RNA und ich glaube das könnte potenziell ein richtig cooler Anwendungsbereich sein.
00:56:06: halt nicht mal auf dem laufenden.
00:56:07: dann dürft ihr euch natürlich alle bei Niklas Mennen erniegt?
00:56:10: Ja es ist okay
00:56:12: Genau und bis dahin wünsche ich euch schöne zwei Wochen.
00:56:16: Danke dir Niklas dass du heute hier zu Gast warst.
00:56:19: Vielen Dank dass ich hier sein durfte
00:56:20: sehr, sehr gerne und alles Gute dir.
00:56:23: Tschüss!
Neuer Kommentar